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Gifte im See


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Farbe und Lacke, Autoreifen, Motorräder im Wasser, Autobatterien… All das findet sich am und im Fühlinger See alltäglich wieder. Farbe und Lacke sind für alle Lebewesen sehr giftig. Egal ob sie im Gebüsch, auf der Wiese oder im Wasser liegen. Wasservögel suchen dort überall nach Nahrung, Hier können sie drin hängen bleiben bis sie jämmerlich ersticken oder verhungern. Schaffen sie es doch noch raus, können sie sich an den scharfen Kanten einer Getränkedose schneiden. In die blutigen Wunden können Bakterien und Viren gelangen und wenn sie verheilen, werden sie jucken. Die Tiere werden daran kratzen und die Wunde immer wieder aufkratzen, wie wir es von Hunden kennen. Dann wird sich die Wunde irgendwann entzünden. Im Wasser kommen auch Fische damit in Kontakt, im Gebüsch und auf der Wiese auch Amphibien. Auch Autoreifen sind voller Gifte. Motorräder enthalten Benzin und  Benzin ist nicht nur leicht brennbar, sondern hochgiftig, es führt schnell zum Tod. Im Wasser kommen die Tiere mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Benzin in Kontakt. Autobatterien bestehen aus Blei und Schwefelsäure. Wenn diese ausläuft oder Tiere daran gehen, um Nahrung zu suchen, kann auch dies schnell zum Tod der Vögel, Amphibien und Fische sowie Insekten führen. Auch Nahrungsreste werden sie als Fressen zu sich nehmen. Der Magen von Tieren ist aber anders als unserer und so können diese Nahrungsreste auch tödlich sein. Vögel nutzen für ihr Nest zum Beispiel auch Zigaretten, weil sie potentielle Schädlinge abwehren. Wenn aber eines der Jungen oder gar der Elterntiere diese fressen, ist das hochgiftig.

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